

Ein paar Tropfen am automatischen Entlüfter wirken zunächst harmlos.
Bleibt der Schnellentlüfter jedoch dauerhaft feucht oder beginnt zu tropfen, sollte die Ursache geprüft werden. Denn über einen undichten Entlüfter verliert die Heizungsanlage Wasser, und damit kann langfristig auch der Anlagendruck sinken.
Bei kompakten automatischen Entlüftern ist der Austausch des kompletten Bauteils oft die zuverlässigste Lösung.

Automatische Entlüfter, auch Schnellentlüfter oder Schwimmerentlüfter genannt, führen angesammelte Luft selbstständig aus Heizungsanlagen ab.
Im Inneren befindet sich ein Schwimmer. Sammelt sich Luft im Gehäuse, sinkt der Wasserstand und der Schwimmer öffnet über den Ventilmechanismus die Entlüftungsöffnung. Ist die Luft entwichen, steigt der Wasserstand wieder und das Ventil schließt.
Typische Bauteile sind:
Schwimmer
Ventilmechanismus
Ventilsitz
Verschluss- oder Sicherheitskappe
Anschlussgewinde
Je nach Ausführung befindet sich unter dem Entlüfter zusätzlich ein automatisches Absperrventil.
Tritt Wasser direkt aus der Entlüftungsöffnung aus, liegt die Ursache häufig innerhalb des Ventilmechanismus. Möglich sind Verschmutzungen am Ventilsitz, eine beschädigte Ventildichtung oder ein nicht mehr sauber arbeitender Schwimmer.
Wird dagegen hauptsächlich der untere Anschluss feucht, muss nicht der komplette Entlüfter defekt sein. Dann kommen beispielsweise ein O-Ring, eine Flachdichtung oder eine andere Anschlussdichtung infrage.
Weiße, grünliche oder dunkle Rückstände können darauf hinweisen, dass bereits über längere Zeit kleine Mengen Heizungswasser ausgetreten sind.
Ein dauerhaft tropfender Schnellentlüfter kann dazu führen, dass die Heizungsanlage langsam Wasser verliert. Muss regelmäßig nachgefüllt werden, sollte deshalb auch der Entlüfter kontrolliert werden.
Zusätzlich kommen beispielsweise Sicherheitsventil, Membran-Ausdehnungsgefäß, Pumpen, Armaturen oder Rohrverbindungen als Ursache infrage.
Schmutzpartikel oder Korrosionsprodukte können sich zwischen Ventilsitz und Ventildichtung setzen. Dadurch schließt das Ventil nicht mehr vollständig und Heizungswasser tritt aus.
Dichtungen können mit zunehmender Betriebsdauer altern oder beschädigt werden. Bei vielen kompakten Entlüftern ist die innere Ventildichtung nicht separat austauschbar. Dann wird meist der komplette Schnellentlüfter ersetzt.
Ablagerungen oder mechanischer Verschleiß können verhindern, dass sich der Schwimmer frei bewegt. Bleibt das Ventil dadurch teilweise geöffnet, kann Heizungswasser austreten.
Liegt die Undichtigkeit am unteren Anschluss, sollten O-Ring, Flachdichtung oder andere Dichtelemente kontrolliert werden.
Viele klassische Schwimmerentlüfter sind für eine senkrechte Montage vorgesehen. Maßgeblich ist jedoch immer die Montagevorgabe des Herstellers.
Vor dem Ausbau muss der betreffende Anlagenabschnitt sicher abgesperrt, ausreichend abgekühlt und drucklos sein – sofern keine geeignete Absperreinrichtung vorhanden ist.
Zunächst sollte der Entlüfter trocken gewischt und beobachtet werden:
Kommt Wasser aus der Entlüftungsöffnung?
Wird der Anschluss feucht?
Sind Dichtungen beschädigt?
Gibt es starke Ablagerungen?
Ist das Gehäuse beschädigt?
Damit lässt sich häufig bereits erkennen, ob der Entlüfter selbst oder nur seine Anschlussabdichtung betroffen ist.
Auch die Stellung der Verschluss- oder Sicherheitskappe sollte kontrolliert werden. Sie ist vom jeweiligen Modell abhängig und sollte daher nur entsprechend der Herstellervorgabe eingestellt werden.
Ob sich ein automatischer Entlüfter reinigen oder zerlegen lässt, hängt von seiner Konstruktion ab.
Ist der
Schwimmer beschädigt,
Ventilsitz verschlissen,
Ventilmechanismus schwergängig,
Dichtbereich stark angegriffen
oder das Gehäuse beschädigt,
ist der Austausch des kompletten Schwimmerentlüfters meist die zuverlässigere Lösung.

Besonders praktisch sind Entlüfter mit einem automatischen Absperrventil. Wird der Schnellentlüfter herausgeschraubt, sperrt das darunterliegende Ventil den Wasserweg ab.
Ist keine solche Absperrmöglichkeit vorhanden, muss der betreffende Anlagenabschnitt abgesperrt und drucklos gemacht werden.
Beim Austausch können neben dem Entlüfter selbst weitere Ersatzteile erforderlich sein:
O-Ring
Flachdichtung
Anschlussdichtung
automatisches Absperrventil
Verschluss- oder Sicherheitskappe
Anschluss- oder Übergangsstück
So wird nicht nur das sichtbare Bauteil ersetzt, sondern die tatsächliche Leckstelle behoben.
Automatische Entlüfter sehen sich häufig ähnlich, können sich technisch jedoch deutlich unterscheiden.
Entscheidend sind vor allem:
Anschlussgröße: Häufig kommen beispielsweise 1/4", 3/8" oder 1/2" zum Einsatz.
Bauform: Gerade, kompakte oder winklige Ausführungen müssen zur vorhandenen Einbausituation passen.
Betriebsdruck: Der zulässige Druckbereich muss zur Heizungsanlage passen. Bei manchen Modellen ist zusätzlich ein maximaler Entlüftungsdruck angegeben.
Temperatur und Medium: Temperaturbereich und gegebenenfalls die Freigabe für Wasser-Glykol-Gemische müssen berücksichtigt werden.
Ist der Entlüfter direkt in einem Wärmeerzeuger verbaut, sollte möglichst über
Hersteller → Gerätetyp → Baureihe → Ersatzteilnummer
gesucht werden. So lassen sich Fehlbestellungen bei Anschluss, Bauhöhe und technischen Daten vermeiden.
Ein tropfender Entlüfter kann einen langsamen Druckverlust verursachen. Nach dem Austausch sollte deshalb kontrolliert werden, ob der Anlagendruck stabil bleibt.
Fällt er weiterhin, sollten auch Sicherheitsventil, Membran-Ausdehnungsgefäß, Pumpenverschraubungen, Heizkörperventile, Rohrverbindungen, Heizkreisverteiler oder Wärmeerzeuger überprüft werden.
Steigt der Druck beim Aufheizen stark an und fällt nach dem Abkühlen deutlich ab, sollte insbesondere die Druckhaltung kontrolliert werden.
Wird ein neuer Schnellentlüfter bereits nach kurzer Zeit wieder undicht, kann verschmutztes Heizungswasser eine Rolle spielen.
Schmutz oder Korrosionsprodukte können sich erneut am Ventilsitz festsetzen. Bei belasteten Bestandsanlagen können deshalb Schmutz- oder Magnetitabscheider sinnvoll sein.
Auch die Qualität des Füll- und Ergänzungswassers ist wichtig. Für Warmwasser-Heizungsanlagen ist hierbei insbesondere die VDI 2035 relevant.
Ein undichter automatischer Entlüfter lässt sich meist schnell beheben, wenn die Ursache richtig erkannt wird.
Kommt das Wasser aus der Entlüftungsöffnung, liegt der Fehler häufig im Bereich von Schwimmer, Ventilsitz, Ventildichtung oder Ventilmechanismus.
Tritt die Feuchtigkeit dagegen am Anschluss auf, kann bereits ein neuer O-Ring oder eine Anschlussdichtung ausreichen.
Bei verschlissenen oder nicht wartbaren Entlüftern ist der Austausch des kompletten Bauteils meist die zuverlässigste Lösung. Für die Auswahl zählen nicht nur Gewinde und Optik, sondern auch Bauform, Einbaulage, Betriebsdruck, Temperaturbereich, Heizmedium und gegebenenfalls die Original-Ersatzteilnummer.

Ein paar Tropfen am automatischen Entlüfter wirken zunächst harmlos.
Bleibt der Schnellentlüfter jedoch dauerhaft feucht oder beginnt zu tropfen, sollte die Ursache geprüft werden. Denn über einen undichten Entlüfter verliert die Heizungsanlage Wasser, und damit kann langfristig auch der Anlagendruck sinken.
Bei kompakten automatischen Entlüftern ist der Austausch des kompletten Bauteils oft die zuverlässigste Lösung.

Automatische Entlüfter, auch Schnellentlüfter oder Schwimmerentlüfter genannt, führen angesammelte Luft selbstständig aus Heizungsanlagen ab.
Im Inneren befindet sich ein Schwimmer. Sammelt sich Luft im Gehäuse, sinkt der Wasserstand und der Schwimmer öffnet über den Ventilmechanismus die Entlüftungsöffnung. Ist die Luft entwichen, steigt der Wasserstand wieder und das Ventil schließt.
Typische Bauteile sind:
Schwimmer
Ventilmechanismus
Ventilsitz
Verschluss- oder Sicherheitskappe
Anschlussgewinde
Je nach Ausführung befindet sich unter dem Entlüfter zusätzlich ein automatisches Absperrventil.
Tritt Wasser direkt aus der Entlüftungsöffnung aus, liegt die Ursache häufig innerhalb des Ventilmechanismus. Möglich sind Verschmutzungen am Ventilsitz, eine beschädigte Ventildichtung oder ein nicht mehr sauber arbeitender Schwimmer.
Wird dagegen hauptsächlich der untere Anschluss feucht, muss nicht der komplette Entlüfter defekt sein. Dann kommen beispielsweise ein O-Ring, eine Flachdichtung oder eine andere Anschlussdichtung infrage.
Weiße, grünliche oder dunkle Rückstände können darauf hinweisen, dass bereits über längere Zeit kleine Mengen Heizungswasser ausgetreten sind.
Ein dauerhaft tropfender Schnellentlüfter kann dazu führen, dass die Heizungsanlage langsam Wasser verliert. Muss regelmäßig nachgefüllt werden, sollte deshalb auch der Entlüfter kontrolliert werden.
Zusätzlich kommen beispielsweise Sicherheitsventil, Membran-Ausdehnungsgefäß, Pumpen, Armaturen oder Rohrverbindungen als Ursache infrage.
Schmutzpartikel oder Korrosionsprodukte können sich zwischen Ventilsitz und Ventildichtung setzen. Dadurch schließt das Ventil nicht mehr vollständig und Heizungswasser tritt aus.
Dichtungen können mit zunehmender Betriebsdauer altern oder beschädigt werden. Bei vielen kompakten Entlüftern ist die innere Ventildichtung nicht separat austauschbar. Dann wird meist der komplette Schnellentlüfter ersetzt.
Ablagerungen oder mechanischer Verschleiß können verhindern, dass sich der Schwimmer frei bewegt. Bleibt das Ventil dadurch teilweise geöffnet, kann Heizungswasser austreten.
Liegt die Undichtigkeit am unteren Anschluss, sollten O-Ring, Flachdichtung oder andere Dichtelemente kontrolliert werden.
Viele klassische Schwimmerentlüfter sind für eine senkrechte Montage vorgesehen. Maßgeblich ist jedoch immer die Montagevorgabe des Herstellers.
Vor dem Ausbau muss der betreffende Anlagenabschnitt sicher abgesperrt, ausreichend abgekühlt und drucklos sein – sofern keine geeignete Absperreinrichtung vorhanden ist.
Zunächst sollte der Entlüfter trocken gewischt und beobachtet werden:
Kommt Wasser aus der Entlüftungsöffnung?
Wird der Anschluss feucht?
Sind Dichtungen beschädigt?
Gibt es starke Ablagerungen?
Ist das Gehäuse beschädigt?
Damit lässt sich häufig bereits erkennen, ob der Entlüfter selbst oder nur seine Anschlussabdichtung betroffen ist.
Auch die Stellung der Verschluss- oder Sicherheitskappe sollte kontrolliert werden. Sie ist vom jeweiligen Modell abhängig und sollte daher nur entsprechend der Herstellervorgabe eingestellt werden.
Ob sich ein automatischer Entlüfter reinigen oder zerlegen lässt, hängt von seiner Konstruktion ab.
Ist der
Schwimmer beschädigt,
Ventilsitz verschlissen,
Ventilmechanismus schwergängig,
Dichtbereich stark angegriffen
oder das Gehäuse beschädigt,
ist der Austausch des kompletten Schwimmerentlüfters meist die zuverlässigere Lösung.

Besonders praktisch sind Entlüfter mit einem automatischen Absperrventil. Wird der Schnellentlüfter herausgeschraubt, sperrt das darunterliegende Ventil den Wasserweg ab.
Ist keine solche Absperrmöglichkeit vorhanden, muss der betreffende Anlagenabschnitt abgesperrt und drucklos gemacht werden.
Beim Austausch können neben dem Entlüfter selbst weitere Ersatzteile erforderlich sein:
O-Ring
Flachdichtung
Anschlussdichtung
automatisches Absperrventil
Verschluss- oder Sicherheitskappe
Anschluss- oder Übergangsstück
So wird nicht nur das sichtbare Bauteil ersetzt, sondern die tatsächliche Leckstelle behoben.
Automatische Entlüfter sehen sich häufig ähnlich, können sich technisch jedoch deutlich unterscheiden.
Entscheidend sind vor allem:
Anschlussgröße: Häufig kommen beispielsweise 1/4", 3/8" oder 1/2" zum Einsatz.
Bauform: Gerade, kompakte oder winklige Ausführungen müssen zur vorhandenen Einbausituation passen.
Betriebsdruck: Der zulässige Druckbereich muss zur Heizungsanlage passen. Bei manchen Modellen ist zusätzlich ein maximaler Entlüftungsdruck angegeben.
Temperatur und Medium: Temperaturbereich und gegebenenfalls die Freigabe für Wasser-Glykol-Gemische müssen berücksichtigt werden.
Ist der Entlüfter direkt in einem Wärmeerzeuger verbaut, sollte möglichst über
Hersteller → Gerätetyp → Baureihe → Ersatzteilnummer
gesucht werden. So lassen sich Fehlbestellungen bei Anschluss, Bauhöhe und technischen Daten vermeiden.
Ein tropfender Entlüfter kann einen langsamen Druckverlust verursachen. Nach dem Austausch sollte deshalb kontrolliert werden, ob der Anlagendruck stabil bleibt.
Fällt er weiterhin, sollten auch Sicherheitsventil, Membran-Ausdehnungsgefäß, Pumpenverschraubungen, Heizkörperventile, Rohrverbindungen, Heizkreisverteiler oder Wärmeerzeuger überprüft werden.
Steigt der Druck beim Aufheizen stark an und fällt nach dem Abkühlen deutlich ab, sollte insbesondere die Druckhaltung kontrolliert werden.
Wird ein neuer Schnellentlüfter bereits nach kurzer Zeit wieder undicht, kann verschmutztes Heizungswasser eine Rolle spielen.
Schmutz oder Korrosionsprodukte können sich erneut am Ventilsitz festsetzen. Bei belasteten Bestandsanlagen können deshalb Schmutz- oder Magnetitabscheider sinnvoll sein.
Auch die Qualität des Füll- und Ergänzungswassers ist wichtig. Für Warmwasser-Heizungsanlagen ist hierbei insbesondere die VDI 2035 relevant.
Ein undichter automatischer Entlüfter lässt sich meist schnell beheben, wenn die Ursache richtig erkannt wird.
Kommt das Wasser aus der Entlüftungsöffnung, liegt der Fehler häufig im Bereich von Schwimmer, Ventilsitz, Ventildichtung oder Ventilmechanismus.
Tritt die Feuchtigkeit dagegen am Anschluss auf, kann bereits ein neuer O-Ring oder eine Anschlussdichtung ausreichen.
Bei verschlissenen oder nicht wartbaren Entlüftern ist der Austausch des kompletten Bauteils meist die zuverlässigste Lösung. Für die Auswahl zählen nicht nur Gewinde und Optik, sondern auch Bauform, Einbaulage, Betriebsdruck, Temperaturbereich, Heizmedium und gegebenenfalls die Original-Ersatzteilnummer.
