

Bleibt ein einzelner Raum kalt oder wird ein Heizkreis trotz heruntergeregeltem Raumthermostat dauerhaft warm, kann der Stellantrieb der Fußbodenheizung die Ursache sein.
Er sitzt am Heizkreisverteiler und öffnet beziehungsweise schließt das Ventil des jeweiligen Heizkreises.
Bevor der Stellantrieb ersetzt wird, sollten jedoch auch Raumthermostat, Ventil und elektrische Ansteuerung geprüft werden.

Der Stellantrieb ist Teil der Einzelraumregelung. Meldet der Raumthermostat Wärmebedarf, wird der zugehörige Stellantrieb angesteuert und betätigt das Ventil am Heizkreisverteiler.
Bei Fußbodenheizungen kommen häufig thermische Stellantriebe zum Einsatz. Sie benötigen je nach Bauart einige Minuten zum Öffnen oder Schließen. Eine verzögerte Reaktion ist daher nicht automatisch ein Defekt.
Stellantrieb oder Raumthermostat – wo liegt der Unterschied?
Der Raumthermostat erfasst die Raumtemperatur und gibt die Wärmeanforderung weiter. Der Stellantrieb setzt dieses Signal am Heizkreisverteiler um.
Vereinfacht:
Raumthermostat → Stellantrieb → Ventil → Heizkreis
Bleibt ein Raum kalt, sollte deshalb zuerst geprüft werden, an welcher Stelle dieser Kette der Fehler liegt.
Typische Hinweise sind:
Ein einzelner Heizkreis bleibt kalt.
Ein Heizkreis bleibt dauerhaft geöffnet.
Der Stellantrieb reagiert trotz Ansteuerung nicht.
Die Stellungsanzeige verändert sich nicht.
Andere Heizkreise funktionieren normal.
Diese Symptome müssen jedoch nicht zwangsläufig vom Stellantrieb kommen. Auch ein festsitzender Ventileinsatz am Heizkreisverteiler kann verhindern, dass der Heizkreis richtig öffnet. Eingefügter Text
Zunächst sollte kontrolliert werden, ob der Raumthermostat tatsächlich Wärme anfordert. Anschließend wird geprüft, ob am Stellantrieb die vorgesehene Versorgungsspannung anliegt.
Elektrische Messungen an Netzspannung dürfen nur von entsprechend qualifizierten Personen durchgeführt werden.
Reagiert der Stellantrieb nicht, kann er fachgerecht vom Ventil entfernt werden. Anschließend lässt sich prüfen, ob der Ventilstift beweglich ist. Ist dieser blockiert, kann das Ventil beziehungsweise der Ventileinsatz die Ursache sein.
Wenn alle anderen Heizkreise funktionieren, kommen unter anderem folgende Ursachen infrage:
defekter Stellantrieb
festsitzendes Ventil
fehlerhafter Raumthermostat
fehlende elektrische Ansteuerung
zu geringer Durchfluss
geschlossene Absperrung
Auch ein Kugelhahn am Verteiler der Fußbodenheizung sollte deshalb bei der Fehlersuche berücksichtigt werden.
Das hängt von der jeweiligen Ausführung ab. Einige Modelle besitzen eine Montage- oder First-Open-Funktion. Bei anderen kann der Stellantrieb zur Prüfung vom Ventil abgenommen werden.
Ein Stellantrieb sollte jedoch nicht gewaltsam geöffnet oder mechanisch verändert werden. Eine manuelle Betätigung ist außerdem keine dauerhafte Lösung für einen Defekt.
Beim Austausch muss die Betriebsspannung stimmen. Bei Fußbodenheizungen sind unter anderem 24-V-Stellantriebe und 230-V-Stellantriebe im Einsatz.
24 V und 230 V dürfen nicht ohne Prüfung gegeneinander ausgetauscht werden. Entscheidend sind die Angaben auf dem vorhandenen Stellantrieb und der Regelung. Eingefügter Text
Neben der Spannung muss die Grundstellung stimmen:
NC – Normally Closed: stromlos geschlossen
NO – Normally Open: stromlos geöffnet
Beim Austausch muss die vorhandene Ausführung beibehalten werden. Ein falscher Stellantrieb kann dazu führen, dass der Heizkreis genau entgegengesetzt zur vorgesehenen Regelung arbeitet.
Vor dem Austausch sollten folgende Daten geprüft werden:
24 V oder 230 V
NC oder NO
thermischer oder motorischer Antrieb
Ventilanschluss
Gewinde beziehungsweise Adapter
elektrische Anschlussart
Auch das Anschlussmaß ist wichtig. Je nach System können beispielsweise M30 × 1,0 oder M30 × 1,5 vorkommen.
Ein Ventileinsatz M30 × 1,0 kann daher nicht automatisch durch einen Ventileinsatz M30 × 1,5 ersetzt werden. Zusätzlich müssen Baureihe und Einsatzzweck passen.
Nicht immer liegt der Fehler am Stellantrieb. Auch der Thermostatventilkörper oder ein Austausch-Oberteil für den Thermostatventilkörper kann betroffen sein.
Je nach Aufbau der Flächenheizung können außerdem spezielle Ventileinsätze für Unibox- oder RTLH-Ventile verbaut sein.
Bei anderen Ventilbaureihen kann wiederum ein passender Ventileinsatz für das Heizungsventil benötigt werden.
Deshalb sollte vor der Bestellung immer geprüft werden, welches Ventil tatsächlich vorhanden ist.
Ist der Stellantrieb eindeutig als Fehlerquelle identifiziert, kann er bei vielen Heizkreisverteilern separat ersetzt werden.
Dazu wird die Anlage spannungsfrei geschaltet, der alte Stellantrieb demontiert und der passende Ersatz montiert. Anschließend sollte geprüft werden, ob der betroffene Heizkreis wieder korrekt öffnet und schließt.

Ein defekter Stellantrieb kann dazu führen, dass einzelne Heizkreise kalt bleiben oder dauerhaft geöffnet sind.
Vor dem Austausch sollten jedoch auch Raumthermostat, Ventil, Spannungsversorgung und Durchfluss kontrolliert werden.
Beim Ersatz sind vor allem Betriebsspannung, NC-/NO-Ausführung, Bauart und Ventilanschluss entscheidend.
Bleibt ein einzelner Raum kalt oder wird ein Heizkreis trotz heruntergeregeltem Raumthermostat dauerhaft warm, kann der Stellantrieb der Fußbodenheizung die Ursache sein.
Er sitzt am Heizkreisverteiler und öffnet beziehungsweise schließt das Ventil des jeweiligen Heizkreises.
Bevor der Stellantrieb ersetzt wird, sollten jedoch auch Raumthermostat, Ventil und elektrische Ansteuerung geprüft werden.

Der Stellantrieb ist Teil der Einzelraumregelung. Meldet der Raumthermostat Wärmebedarf, wird der zugehörige Stellantrieb angesteuert und betätigt das Ventil am Heizkreisverteiler.
Bei Fußbodenheizungen kommen häufig thermische Stellantriebe zum Einsatz. Sie benötigen je nach Bauart einige Minuten zum Öffnen oder Schließen. Eine verzögerte Reaktion ist daher nicht automatisch ein Defekt.
Stellantrieb oder Raumthermostat – wo liegt der Unterschied?
Der Raumthermostat erfasst die Raumtemperatur und gibt die Wärmeanforderung weiter. Der Stellantrieb setzt dieses Signal am Heizkreisverteiler um.
Vereinfacht:
Raumthermostat → Stellantrieb → Ventil → Heizkreis
Bleibt ein Raum kalt, sollte deshalb zuerst geprüft werden, an welcher Stelle dieser Kette der Fehler liegt.
Typische Hinweise sind:
Ein einzelner Heizkreis bleibt kalt.
Ein Heizkreis bleibt dauerhaft geöffnet.
Der Stellantrieb reagiert trotz Ansteuerung nicht.
Die Stellungsanzeige verändert sich nicht.
Andere Heizkreise funktionieren normal.
Diese Symptome müssen jedoch nicht zwangsläufig vom Stellantrieb kommen. Auch ein festsitzender Ventileinsatz am Heizkreisverteiler kann verhindern, dass der Heizkreis richtig öffnet. Eingefügter Text
Zunächst sollte kontrolliert werden, ob der Raumthermostat tatsächlich Wärme anfordert. Anschließend wird geprüft, ob am Stellantrieb die vorgesehene Versorgungsspannung anliegt.
Elektrische Messungen an Netzspannung dürfen nur von entsprechend qualifizierten Personen durchgeführt werden.
Reagiert der Stellantrieb nicht, kann er fachgerecht vom Ventil entfernt werden. Anschließend lässt sich prüfen, ob der Ventilstift beweglich ist. Ist dieser blockiert, kann das Ventil beziehungsweise der Ventileinsatz die Ursache sein.
Wenn alle anderen Heizkreise funktionieren, kommen unter anderem folgende Ursachen infrage:
defekter Stellantrieb
festsitzendes Ventil
fehlerhafter Raumthermostat
fehlende elektrische Ansteuerung
zu geringer Durchfluss
geschlossene Absperrung
Auch ein Kugelhahn am Verteiler der Fußbodenheizung sollte deshalb bei der Fehlersuche berücksichtigt werden.
Das hängt von der jeweiligen Ausführung ab. Einige Modelle besitzen eine Montage- oder First-Open-Funktion. Bei anderen kann der Stellantrieb zur Prüfung vom Ventil abgenommen werden.
Ein Stellantrieb sollte jedoch nicht gewaltsam geöffnet oder mechanisch verändert werden. Eine manuelle Betätigung ist außerdem keine dauerhafte Lösung für einen Defekt.
Beim Austausch muss die Betriebsspannung stimmen. Bei Fußbodenheizungen sind unter anderem 24-V-Stellantriebe und 230-V-Stellantriebe im Einsatz.
24 V und 230 V dürfen nicht ohne Prüfung gegeneinander ausgetauscht werden. Entscheidend sind die Angaben auf dem vorhandenen Stellantrieb und der Regelung. Eingefügter Text
Neben der Spannung muss die Grundstellung stimmen:
NC – Normally Closed: stromlos geschlossen
NO – Normally Open: stromlos geöffnet
Beim Austausch muss die vorhandene Ausführung beibehalten werden. Ein falscher Stellantrieb kann dazu führen, dass der Heizkreis genau entgegengesetzt zur vorgesehenen Regelung arbeitet.
Vor dem Austausch sollten folgende Daten geprüft werden:
24 V oder 230 V
NC oder NO
thermischer oder motorischer Antrieb
Ventilanschluss
Gewinde beziehungsweise Adapter
elektrische Anschlussart
Auch das Anschlussmaß ist wichtig. Je nach System können beispielsweise M30 × 1,0 oder M30 × 1,5 vorkommen.
Ein Ventileinsatz M30 × 1,0 kann daher nicht automatisch durch einen Ventileinsatz M30 × 1,5 ersetzt werden. Zusätzlich müssen Baureihe und Einsatzzweck passen.
Nicht immer liegt der Fehler am Stellantrieb. Auch der Thermostatventilkörper oder ein Austausch-Oberteil für den Thermostatventilkörper kann betroffen sein.
Je nach Aufbau der Flächenheizung können außerdem spezielle Ventileinsätze für Unibox- oder RTLH-Ventile verbaut sein.
Bei anderen Ventilbaureihen kann wiederum ein passender Ventileinsatz für das Heizungsventil benötigt werden.
Deshalb sollte vor der Bestellung immer geprüft werden, welches Ventil tatsächlich vorhanden ist.
Ist der Stellantrieb eindeutig als Fehlerquelle identifiziert, kann er bei vielen Heizkreisverteilern separat ersetzt werden.
Dazu wird die Anlage spannungsfrei geschaltet, der alte Stellantrieb demontiert und der passende Ersatz montiert. Anschließend sollte geprüft werden, ob der betroffene Heizkreis wieder korrekt öffnet und schließt.

Ein defekter Stellantrieb kann dazu führen, dass einzelne Heizkreise kalt bleiben oder dauerhaft geöffnet sind.
Vor dem Austausch sollten jedoch auch Raumthermostat, Ventil, Spannungsversorgung und Durchfluss kontrolliert werden.
Beim Ersatz sind vor allem Betriebsspannung, NC-/NO-Ausführung, Bauart und Ventilanschluss entscheidend.