

Wenn eine ältere Gasheizung nach dem Zünden wieder ausgeht oder die Zündflamme nicht dauerhaft brennt, kann das Thermoelement eine mögliche Ursache sein.
Es gehört bei bestimmten Gasgeräten zur Flammenüberwachung und sorgt dafür, dass Gas nur freigegeben bleibt, solange eine Flamme erkannt wird.
Ein Defekt sollte deshalb nicht nur als Betriebsstörung, sondern immer auch unter dem Aspekt der Sicherheit betrachtet werden.

Ein Thermoelement ist ein Temperatursensor, der aus zwei unterschiedlichen metallischen Leitern besteht. Werden diese an ihrer Verbindungsstelle erwärmt, entsteht eine kleine elektrische Spannung. Dieses Prinzip wird als Seebeck-Effekt bezeichnet.
Bei älteren Gasheizungen und Gasgeräten mit Zündflamme kann diese Thermospannung Bestandteil der Zündsicherung sein. Solange die Flamme das Thermoelement ausreichend erwärmt, bleibt die Gaszufuhr freigegeben.
Nicht jede Gasheizung besitzt jedoch ein Thermoelement. Bei vielen moderneren Geräten erfolgt die Flammenüberwachung beispielsweise über eine Ionisationselektrode.
Beim Start des Gasgeräts wird zunächst die Zündflamme entzündet. Sie erwärmt die Spitze des Thermoelements. Dadurch entsteht eine geringe elektrische Spannung, die über die Zündsicherung beziehungsweise die Gasarmatur ausgewertet wird.
Solange das Thermoelement ausreichend heiß ist, kann die Gaszufuhr geöffnet bleiben.
Erlischt die Flamme, kühlt das Thermoelement ab. Die Thermospannung sinkt und die Sicherheitsvorrichtung unterbricht die Gaszufuhr. So soll verhindert werden, dass unverbranntes Gas austritt.
Ein beschädigtes oder nicht ausreichend erwärmtes Thermoelement kann verschiedene Störungen verursachen. Häufig zeigt sich das Problem dadurch, dass:
die Zündflamme nach dem Loslassen des Bedienknopfs wieder erlischt,
das Gerät kurz startet und anschließend abschaltet,
die Zündsicherung die Gaszufuhr nicht dauerhaft freigibt,
die Spitze des Thermoelements beschädigt oder stark verschmutzt ist,
Leitung oder Anschluss des Thermoelements beschädigt sind.
Auch eine falsch eingestellte oder verschmutzte Zündflamme, Kontaktprobleme, eine beschädigte Gasarmatur oder andere Komponenten der Flammenüberwachung können ähnliche Fehler verursachen.
Geht ein Gasgerät kurz nach dem Start wieder aus, sollte zuerst geklärt werden, wie die Flammenüberwachung des Geräts aufgebaut ist.
Bei einer Anlage mit Thermoelement kommen unter anderem folgende Ursachen infrage:
Thermoelement wird nicht ausreichend erhitzt:
Die Zündflamme trifft die Spitze nicht richtig oder ist zu klein.
Thermoelement beschädigt:
Das Bauteil erzeugt trotz ausreichender Erwärmung keine ausreichende Thermospannung mehr.
Kontaktproblem:
Anschlussstellen oder Leitungen können beschädigt oder korrodiert sein.
Problem mit der Gasarmatur:
Auch bei einem funktionierenden Thermoelement kann die Zündsicherung beziehungsweise das Magnetventil fehlerhaft sein.
Eine systematische Diagnose verhindert, dass ein funktionierendes Thermoelement unnötig ersetzt wird.
Die Prüfung beginnt normalerweise mit einer Sichtkontrolle. Dabei wird kontrolliert, ob das Thermoelement korrekt im Flammenbereich sitzt und ob Spitze, Leitung sowie Anschluss Beschädigungen aufweisen.
Bei der elektrischen Prüfung kann anschließend die erzeugte Thermospannung gemessen werden. Da Thermoelemente nur eine geringe Spannung erzeugen, erfolgt die Messung üblicherweise im Millivolt-Bereich.
Entscheidend ist allerdings nicht allein ein gemessener Wert. Die zulässigen Werte unterscheiden sich je nach Bauart und Gerät. Deshalb sollten die Herstellervorgaben beziehungsweise die technischen Unterlagen des jeweiligen Heizgeräts herangezogen werden.
Arbeiten an Gasgeräten und insbesondere Eingriffe in Gasarmaturen oder Sicherheitseinrichtungen gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Fachkräfte. Sicherheitseinrichtungen dürfen niemals überbrückt oder außer Betrieb gesetzt werden.

Ein Austausch kommt infrage, wenn das Bauteil eindeutig als Fehlerursache identifiziert wurde. Typische Gründe sind beispielsweise:
beschädigte Fühlerspitze,
gebrochene oder beschädigte Leitung,
defekter Anschluss,
starke Korrosion,
fehlende beziehungsweise zu geringe Thermospannung trotz korrekter Erwärmung.
Eine pauschale Lebensdauer gibt es nicht. Temperaturbelastung, Betriebsdauer, Bauform und Einbausituation beeinflussen, wie lange ein Thermoelement zuverlässig arbeitet.
Mechanisch kann ein Thermoelement vergleichsweise einfach aufgebaut sein.
Trotzdem handelt es sich bei Gasgeräten um einen Bestandteil der Flammenüberwachung beziehungsweise Zündsicherung.
Nach einem Austausch muss sichergestellt werden, dass das Bauteil korrekt sitzt und die Sicherheitsfunktion zuverlässig arbeitet.
Der Wechsel und insbesondere die anschließende Funktionsprüfung sollten deshalb fachgerecht durchgeführt werden.
Nein. Thermoelemente unterscheiden sich je nach Gerät und Einsatzgebiet.
Bei der Auswahl eines passenden Thermoelements können unter anderem folgende Merkmale entscheidend sein:
Länge der Leitung,
Anschlussart,
Gewinde,
Bauform der Fühlerspitze,
Temperaturbereich,
Befestigung,
elektrische Kennwerte,
Zuordnung zum jeweiligen Heizgerät.
Die Begriffe werden häufig miteinander verwechselt.
Ein Flammenwächter beschreibt zunächst allgemein eine Einrichtung zur Überwachung einer Flamme. Ein Thermoelement kann Bestandteil einer solchen Sicherheitseinrichtung sein.
Beim Thermoelement wird die Erwärmung durch die Flamme genutzt, um eine kleine elektrische Spannung zu erzeugen.
Bei einer Ionisationsüberwachung wird dagegen die elektrische Leitfähigkeit der Flamme ausgewertet. Dafür wird in der Regel eine Ionisationselektrode eingesetzt.
Welche Technik verwendet wird, hängt vom Aufbau des jeweiligen Gasgeräts ab.
Vor dem Austausch sollte zunächst geprüft werden, welches Thermoelement tatsächlich verbaut ist. Besonders wichtig sind Gerätebezeichnung, Bauform, Länge und Anschluss.
Das ausgebaute Bauteil kann zusätzlich mit den technischen Angaben des Ersatzteils verglichen werden. So lässt sich vermeiden, dass ein mechanisch passendes, technisch aber ungeeignetes Thermoelement eingebaut wird.
Auch wenn die Fehlerursache zunächst eindeutig erscheint, lohnt es sich, Zündflamme, Anschlüsse und die übrigen Komponenten der Flammenüberwachung in die Diagnose einzubeziehen.

Wenn eine ältere Gasheizung nach dem Zünden wieder ausgeht oder die Zündflamme nicht dauerhaft brennt, kann das Thermoelement eine mögliche Ursache sein.
Es gehört bei bestimmten Gasgeräten zur Flammenüberwachung und sorgt dafür, dass Gas nur freigegeben bleibt, solange eine Flamme erkannt wird.
Ein Defekt sollte deshalb nicht nur als Betriebsstörung, sondern immer auch unter dem Aspekt der Sicherheit betrachtet werden.

Ein Thermoelement ist ein Temperatursensor, der aus zwei unterschiedlichen metallischen Leitern besteht. Werden diese an ihrer Verbindungsstelle erwärmt, entsteht eine kleine elektrische Spannung. Dieses Prinzip wird als Seebeck-Effekt bezeichnet.
Bei älteren Gasheizungen und Gasgeräten mit Zündflamme kann diese Thermospannung Bestandteil der Zündsicherung sein. Solange die Flamme das Thermoelement ausreichend erwärmt, bleibt die Gaszufuhr freigegeben.
Nicht jede Gasheizung besitzt jedoch ein Thermoelement. Bei vielen moderneren Geräten erfolgt die Flammenüberwachung beispielsweise über eine Ionisationselektrode.
Beim Start des Gasgeräts wird zunächst die Zündflamme entzündet. Sie erwärmt die Spitze des Thermoelements. Dadurch entsteht eine geringe elektrische Spannung, die über die Zündsicherung beziehungsweise die Gasarmatur ausgewertet wird.
Solange das Thermoelement ausreichend heiß ist, kann die Gaszufuhr geöffnet bleiben.
Erlischt die Flamme, kühlt das Thermoelement ab. Die Thermospannung sinkt und die Sicherheitsvorrichtung unterbricht die Gaszufuhr. So soll verhindert werden, dass unverbranntes Gas austritt.
Ein beschädigtes oder nicht ausreichend erwärmtes Thermoelement kann verschiedene Störungen verursachen. Häufig zeigt sich das Problem dadurch, dass:
die Zündflamme nach dem Loslassen des Bedienknopfs wieder erlischt,
das Gerät kurz startet und anschließend abschaltet,
die Zündsicherung die Gaszufuhr nicht dauerhaft freigibt,
die Spitze des Thermoelements beschädigt oder stark verschmutzt ist,
Leitung oder Anschluss des Thermoelements beschädigt sind.
Auch eine falsch eingestellte oder verschmutzte Zündflamme, Kontaktprobleme, eine beschädigte Gasarmatur oder andere Komponenten der Flammenüberwachung können ähnliche Fehler verursachen.
Geht ein Gasgerät kurz nach dem Start wieder aus, sollte zuerst geklärt werden, wie die Flammenüberwachung des Geräts aufgebaut ist.
Bei einer Anlage mit Thermoelement kommen unter anderem folgende Ursachen infrage:
Thermoelement wird nicht ausreichend erhitzt:
Die Zündflamme trifft die Spitze nicht richtig oder ist zu klein.
Thermoelement beschädigt:
Das Bauteil erzeugt trotz ausreichender Erwärmung keine ausreichende Thermospannung mehr.
Kontaktproblem:
Anschlussstellen oder Leitungen können beschädigt oder korrodiert sein.
Problem mit der Gasarmatur:
Auch bei einem funktionierenden Thermoelement kann die Zündsicherung beziehungsweise das Magnetventil fehlerhaft sein.
Eine systematische Diagnose verhindert, dass ein funktionierendes Thermoelement unnötig ersetzt wird.
Die Prüfung beginnt normalerweise mit einer Sichtkontrolle. Dabei wird kontrolliert, ob das Thermoelement korrekt im Flammenbereich sitzt und ob Spitze, Leitung sowie Anschluss Beschädigungen aufweisen.
Bei der elektrischen Prüfung kann anschließend die erzeugte Thermospannung gemessen werden. Da Thermoelemente nur eine geringe Spannung erzeugen, erfolgt die Messung üblicherweise im Millivolt-Bereich.
Entscheidend ist allerdings nicht allein ein gemessener Wert. Die zulässigen Werte unterscheiden sich je nach Bauart und Gerät. Deshalb sollten die Herstellervorgaben beziehungsweise die technischen Unterlagen des jeweiligen Heizgeräts herangezogen werden.
Arbeiten an Gasgeräten und insbesondere Eingriffe in Gasarmaturen oder Sicherheitseinrichtungen gehören in die Hände entsprechend qualifizierter Fachkräfte. Sicherheitseinrichtungen dürfen niemals überbrückt oder außer Betrieb gesetzt werden.

Ein Austausch kommt infrage, wenn das Bauteil eindeutig als Fehlerursache identifiziert wurde. Typische Gründe sind beispielsweise:
beschädigte Fühlerspitze,
gebrochene oder beschädigte Leitung,
defekter Anschluss,
starke Korrosion,
fehlende beziehungsweise zu geringe Thermospannung trotz korrekter Erwärmung.
Eine pauschale Lebensdauer gibt es nicht. Temperaturbelastung, Betriebsdauer, Bauform und Einbausituation beeinflussen, wie lange ein Thermoelement zuverlässig arbeitet.
Mechanisch kann ein Thermoelement vergleichsweise einfach aufgebaut sein.
Trotzdem handelt es sich bei Gasgeräten um einen Bestandteil der Flammenüberwachung beziehungsweise Zündsicherung.
Nach einem Austausch muss sichergestellt werden, dass das Bauteil korrekt sitzt und die Sicherheitsfunktion zuverlässig arbeitet.
Der Wechsel und insbesondere die anschließende Funktionsprüfung sollten deshalb fachgerecht durchgeführt werden.
Nein. Thermoelemente unterscheiden sich je nach Gerät und Einsatzgebiet.
Bei der Auswahl eines passenden Thermoelements können unter anderem folgende Merkmale entscheidend sein:
Länge der Leitung,
Anschlussart,
Gewinde,
Bauform der Fühlerspitze,
Temperaturbereich,
Befestigung,
elektrische Kennwerte,
Zuordnung zum jeweiligen Heizgerät.
Die Begriffe werden häufig miteinander verwechselt.
Ein Flammenwächter beschreibt zunächst allgemein eine Einrichtung zur Überwachung einer Flamme. Ein Thermoelement kann Bestandteil einer solchen Sicherheitseinrichtung sein.
Beim Thermoelement wird die Erwärmung durch die Flamme genutzt, um eine kleine elektrische Spannung zu erzeugen.
Bei einer Ionisationsüberwachung wird dagegen die elektrische Leitfähigkeit der Flamme ausgewertet. Dafür wird in der Regel eine Ionisationselektrode eingesetzt.
Welche Technik verwendet wird, hängt vom Aufbau des jeweiligen Gasgeräts ab.
Vor dem Austausch sollte zunächst geprüft werden, welches Thermoelement tatsächlich verbaut ist. Besonders wichtig sind Gerätebezeichnung, Bauform, Länge und Anschluss.
Das ausgebaute Bauteil kann zusätzlich mit den technischen Angaben des Ersatzteils verglichen werden. So lässt sich vermeiden, dass ein mechanisch passendes, technisch aber ungeeignetes Thermoelement eingebaut wird.
Auch wenn die Fehlerursache zunächst eindeutig erscheint, lohnt es sich, Zündflamme, Anschlüsse und die übrigen Komponenten der Flammenüberwachung in die Diagnose einzubeziehen.
