

Startet ein Gasgerät nicht, zündet mehrfach oder schaltet kurz nach dem Brennerstart wieder ab, kann eine defekte Zünd- oder Ionisationselektrode die Ursache sein. Ebenso kommen Gasversorgung, Zündtransformator, Kabel, Erdung, Brenner oder Luft-Abgas-Führung infrage.
Ein Fehlercode allein reicht daher meist nicht für eine eindeutige Diagnose. Entscheidend sind eine strukturierte Prüfung und die Vorgaben der gerätespezifischen Serviceanleitung.

Die Zündelektrode erzeugt den Funken, der das Gas-Luft-Gemisch am Brenner entzündet. Position, Abstand, elektrische Verbindung und Zustand müssen zur jeweiligen Geräteausführung passen.
Die Ionisationselektrode, auch Regelungselektrode oder Flammenfühler genannt, überwacht das Flammensignal. Wird keine Flamme erkannt oder geht das Signal verloren, schaltet das Gerät die Brennstoffzufuhr ab.
Je nach Gasgerät sind beide Funktionen getrennt oder in einer gemeinsamen Baugruppe ausgeführt
Folgende Betriebszustände können auf ein Problem im Bereich der Zündung oder Flammenüberwachung hindeuten:
Das Gasgerät startet trotz Wärmeanforderung nicht.
Es sind wiederholte Zündversuche hörbar.
Der Brenner zündet erst nach mehreren Anläufen.
Die Flamme entsteht, erlischt aber nach kurzer Zeit wieder.
Das Gerät geht nach dem Start auf Störung.
Im Display erscheint eine Meldung zur Zündung oder Flammenerkennung.
Das Gerät fällt während des Heizbetriebs wiederholt aus.
Diese Anzeichen beweisen noch keinen Defekt der Elektrode. Sie beschreiben zunächst nur das beobachtete Fehlerbild.
Hersteller des Gasgeräts
vollständige Modell- und Typenbezeichnung
Serien- oder Herstellnummer
Baujahr, sofern bekannt
Artikelnummer des ausgebauten Bauteils
Foto des vollständigen Typenschilds
Foto der eingebauten Elektrode
Foto von Befestigung und Anschluss
angezeigter Fehlercode
kurze Beschreibung des Störungsverlaufs
Das Typenschild ist dabei besonders wichtig, da es neben Produkt- und Leistungsangaben in der Regel auch die Seriennummer enthält. Die genaue Position des Typenschilds ist der jeweiligen Geräteübersicht zu entnehmen.
Vor der Bestellung sollte zusätzlich geprüft werden, ob die bisherige Artikelnummer weiterhin gültig ist oder vom Hersteller durch eine neue Ersatzteilnummer beziehungsweise eine geänderte Ausführung ersetzt wurde.
Die Fehlersuche sollte nach der gerätespezifischen Serviceanleitung erfolgen. Dabei können unter anderem folgende Prüfpunkte relevant sein:
Fehler- und Ereignishistorie des Geräts
sichtbarer Zustand von Elektrode und Keramik
Position und Abstand nach Herstellervorgabe
Leitungen, Stecker und elektrische Verbindungen
Erdung beziehungsweise Masseverbindung
Zustand des Brenners
Funktion der Zündeinrichtung
Gasversorgung und Gasfließdruck
Luftzufuhr und Abgasweg
Kondensatablauf
Ionisationssignal oder Ionisationsstrom
Allgemeine Einstellwerte sollten dabei nicht auf unterschiedliche Geräte übertragen werden. Elektrodenabstände, zulässige Messwerte und Prüfprogramme können sich je nach Hersteller, Baureihe, Leistung und Gerätegeneration unterscheiden.

Das hängt vom jeweiligen Gerät und den Vorgaben des Herstellers ab. Eine allgemeine Empfehlung ist nicht möglich. Bei manchen Gasgeräten ist die Reinigung ausdrücklich untersagt. In diesem Fall muss die Elektrode bei entsprechendem Befund ersetzt werden. Maßgeblich ist immer die zum Gerät passende Service- oder Wartungsanleitung.
Optisch ähnliche Elektroden sind nicht automatisch untereinander austauschbar. Unterschiede können unter anderem bestehen bei:
Elektrodenform und -länge
Befestigungsart
Anschluss und Kabellänge
Einbauposition
Abstand zum Brenner
Dichtung und Schrauben
Gerätegeneration
Bauteilrevision
Hersteller des Gasgeräts
vollständige Modell- und Typenbezeichnung
Serien- oder Herstellnummer
Baujahr, sofern bekannt
Artikelnummer des ausgebauten Bauteils
Foto des vollständigen Typenschilds
Foto der eingebauten Elektrode
Foto von Befestigung und Anschluss
angezeigter Fehlercode
kurze Beschreibung des Störungsverlaufs
Das Typenschild ist dabei besonders wichtig, da es neben Produkt- und Leistungsangaben in der Regel auch die Seriennummer enthält. Die genaue Position des Typenschilds ist der jeweiligen Geräteübersicht zu entnehmen.
Vor der Bestellung sollte zusätzlich geprüft werden, ob die bisherige Artikelnummer weiterhin gültig ist oder vom Hersteller durch eine neue Ersatzteilnummer beziehungsweise eine geänderte Ausführung ersetzt wurde.
Arbeiten an Gasgeräten sind keine Arbeiten für eine private Selbstreparatur. Wartung, Diagnose, Austausch und Wiederinbetriebnahme müssen durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte beziehungsweise dafür zugelassene Fachunternehmen erfolgen. Der DVGW verweist für Wartungsarbeiten an Gasgeräten auf die Qualifikationsanforderungen der TRGI und des DVGW-Arbeitsblatts G 676.
Die Angaben dieses Beitrags ersetzen weder die Serviceanleitung des Herstellers noch die für das konkrete Gerät vorgeschriebenen Prüf- und Sicherheitsmaßnahmen.

Zünd- und Ionisationselektroden übernehmen wichtige Aufgaben beim Brennerstart und bei der Flammenüberwachung. Eine Zünd- oder Flammenstörung bedeutet dennoch nicht automatisch, dass eine Elektrode ausgetauscht werden muss. Mehrere elektrische, mechanische und verbrennungstechnische Ursachen können zu einem ähnlichen Fehlerbild führen.
Startet ein Gasgerät nicht, zündet mehrfach oder schaltet kurz nach dem Brennerstart wieder ab, kann eine defekte Zünd- oder Ionisationselektrode die Ursache sein. Ebenso kommen Gasversorgung, Zündtransformator, Kabel, Erdung, Brenner oder Luft-Abgas-Führung infrage.
Ein Fehlercode allein reicht daher meist nicht für eine eindeutige Diagnose. Entscheidend sind eine strukturierte Prüfung und die Vorgaben der gerätespezifischen Serviceanleitung.

Die Zündelektrode erzeugt den Funken, der das Gas-Luft-Gemisch am Brenner entzündet. Position, Abstand, elektrische Verbindung und Zustand müssen zur jeweiligen Geräteausführung passen.
Die Ionisationselektrode, auch Regelungselektrode oder Flammenfühler genannt, überwacht das Flammensignal. Wird keine Flamme erkannt oder geht das Signal verloren, schaltet das Gerät die Brennstoffzufuhr ab.
Je nach Gasgerät sind beide Funktionen getrennt oder in einer gemeinsamen Baugruppe ausgeführt
Folgende Betriebszustände können auf ein Problem im Bereich der Zündung oder Flammenüberwachung hindeuten:
Das Gasgerät startet trotz Wärmeanforderung nicht.
Es sind wiederholte Zündversuche hörbar.
Der Brenner zündet erst nach mehreren Anläufen.
Die Flamme entsteht, erlischt aber nach kurzer Zeit wieder.
Das Gerät geht nach dem Start auf Störung.
Im Display erscheint eine Meldung zur Zündung oder Flammenerkennung.
Das Gerät fällt während des Heizbetriebs wiederholt aus.
Diese Anzeichen beweisen noch keinen Defekt der Elektrode. Sie beschreiben zunächst nur das beobachtete Fehlerbild.
Hersteller des Gasgeräts
vollständige Modell- und Typenbezeichnung
Serien- oder Herstellnummer
Baujahr, sofern bekannt
Artikelnummer des ausgebauten Bauteils
Foto des vollständigen Typenschilds
Foto der eingebauten Elektrode
Foto von Befestigung und Anschluss
angezeigter Fehlercode
kurze Beschreibung des Störungsverlaufs
Das Typenschild ist dabei besonders wichtig, da es neben Produkt- und Leistungsangaben in der Regel auch die Seriennummer enthält. Die genaue Position des Typenschilds ist der jeweiligen Geräteübersicht zu entnehmen.
Vor der Bestellung sollte zusätzlich geprüft werden, ob die bisherige Artikelnummer weiterhin gültig ist oder vom Hersteller durch eine neue Ersatzteilnummer beziehungsweise eine geänderte Ausführung ersetzt wurde.
Die Fehlersuche sollte nach der gerätespezifischen Serviceanleitung erfolgen. Dabei können unter anderem folgende Prüfpunkte relevant sein:
Fehler- und Ereignishistorie des Geräts
sichtbarer Zustand von Elektrode und Keramik
Position und Abstand nach Herstellervorgabe
Leitungen, Stecker und elektrische Verbindungen
Erdung beziehungsweise Masseverbindung
Zustand des Brenners
Funktion der Zündeinrichtung
Gasversorgung und Gasfließdruck
Luftzufuhr und Abgasweg
Kondensatablauf
Ionisationssignal oder Ionisationsstrom
Allgemeine Einstellwerte sollten dabei nicht auf unterschiedliche Geräte übertragen werden. Elektrodenabstände, zulässige Messwerte und Prüfprogramme können sich je nach Hersteller, Baureihe, Leistung und Gerätegeneration unterscheiden.

Das hängt vom jeweiligen Gerät und den Vorgaben des Herstellers ab. Eine allgemeine Empfehlung ist nicht möglich. Bei manchen Gasgeräten ist die Reinigung ausdrücklich untersagt. In diesem Fall muss die Elektrode bei entsprechendem Befund ersetzt werden. Maßgeblich ist immer die zum Gerät passende Service- oder Wartungsanleitung.
Optisch ähnliche Elektroden sind nicht automatisch untereinander austauschbar. Unterschiede können unter anderem bestehen bei:
Elektrodenform und -länge
Befestigungsart
Anschluss und Kabellänge
Einbauposition
Abstand zum Brenner
Dichtung und Schrauben
Gerätegeneration
Bauteilrevision
Hersteller des Gasgeräts
vollständige Modell- und Typenbezeichnung
Serien- oder Herstellnummer
Baujahr, sofern bekannt
Artikelnummer des ausgebauten Bauteils
Foto des vollständigen Typenschilds
Foto der eingebauten Elektrode
Foto von Befestigung und Anschluss
angezeigter Fehlercode
kurze Beschreibung des Störungsverlaufs
Das Typenschild ist dabei besonders wichtig, da es neben Produkt- und Leistungsangaben in der Regel auch die Seriennummer enthält. Die genaue Position des Typenschilds ist der jeweiligen Geräteübersicht zu entnehmen.
Vor der Bestellung sollte zusätzlich geprüft werden, ob die bisherige Artikelnummer weiterhin gültig ist oder vom Hersteller durch eine neue Ersatzteilnummer beziehungsweise eine geänderte Ausführung ersetzt wurde.
Arbeiten an Gasgeräten sind keine Arbeiten für eine private Selbstreparatur. Wartung, Diagnose, Austausch und Wiederinbetriebnahme müssen durch entsprechend qualifizierte Fachkräfte beziehungsweise dafür zugelassene Fachunternehmen erfolgen. Der DVGW verweist für Wartungsarbeiten an Gasgeräten auf die Qualifikationsanforderungen der TRGI und des DVGW-Arbeitsblatts G 676.
Die Angaben dieses Beitrags ersetzen weder die Serviceanleitung des Herstellers noch die für das konkrete Gerät vorgeschriebenen Prüf- und Sicherheitsmaßnahmen.

Zünd- und Ionisationselektroden übernehmen wichtige Aufgaben beim Brennerstart und bei der Flammenüberwachung. Eine Zünd- oder Flammenstörung bedeutet dennoch nicht automatisch, dass eine Elektrode ausgetauscht werden muss. Mehrere elektrische, mechanische und verbrennungstechnische Ursachen können zu einem ähnlichen Fehlerbild führen.